Ein kräftiger Stoß gegen Rad oder Fahrwerk kann die Achsgeometrie verändern. Wenn das Lenkrad danach schief steht, das Fahrzeug zieht oder Reifen ungewöhnlich ablaufen, schafft eine Achsvermessung Klarheit über die gemessenen Fahrwerkswerte.
Ein harter Kontakt mit dem Bordstein kann Rad und Fahrwerk belasten. Auffälliges Fahrverhalten danach sollte geprüft werden.
Starkes Schlagloch
Nach einem kräftigen Schlag kann eine Vermessung zeigen, ob relevante Geometriewerte außerhalb der Vorgaben liegen.
Unfall mit Rad- oder Fahrwerksbezug
War ein Rad oder ein Bereich der Aufhängung betroffen, kann die Achsgeometrie ein sinnvoller Teil der technischen Kontrolle sein.
Auf diese Anzeichen achten
Lenkrad steht nicht mehr gerade
Eine veränderte Lenkradstellung bei Geradeausfahrt ist ein typischer Anlass, Spur und Geometrie prüfen zu lassen.
Fahrzeug zieht seitlich
Wenn das Fahrzeug auf ebener Straße wiederholt zu einer Seite zieht, sollte die Ursache eingegrenzt werden.
Reifen laufen innen oder außen stärker ab
Ein ungleiches Reifenbild kann auf Geometrieabweichungen, aber auch auf andere Ursachen hinweisen.
Fahrwerksteile wurden ersetzt
Nach Reparaturen an Spurstangen, Querlenkern, Federn oder Stoßdämpfern ist die Kontrolle der Fahrwerkswerte oft naheliegend.
Was die 3D-Vermessung zeigt
Bei ADRM werden relevante Werte wie Spur, Sturz und Achsgeometrie erfasst und mit den passenden Vorgaben verglichen. Danach wird eingeordnet, welche Einstellungen am konkreten Fahrzeug technisch vorgesehen und mechanisch möglich sind.
Eine Achsvermessung bewertet die Geometrie. Werden beschädigte oder verschlissene Bauteile festgestellt, müssen diese separat berücksichtigt werden.