Von der Aufnahme der Fahrzeugauffälligkeit bis zur Rückmeldung nach der Messung: Die Achsvermessung folgt einem nachvollziehbaren Werkstattablauf. Entscheidend ist, Messwerte und tatsächlichen Fahrzeugzustand gemeinsam zu betrachten.
Zu Beginn werden Fahrverhalten, Reifenbild, vorherige Fahrwerksarbeiten und besondere Ereignisse wie ein Bordsteinkontakt aufgenommen.
2. Fahrzeug vorbereiten
Das Fahrzeug wird für die Vermessung vorbereitet und auf der Messanlage positioniert.
3. Fahrwerkswerte messen
Die relevanten Werte der Achsgeometrie werden mit der 3D-Messtechnik erfasst.
4. Sollwerte vergleichen
Die ermittelten Daten werden den passenden Vorgaben für das Fahrzeug gegenübergestellt.
5. Technisch möglich einstellen
Einstellbare Punkte werden nach den Möglichkeiten des jeweiligen Fahrzeugs korrigiert.
6. Ergebnis einordnen
Nach dem Termin erhalten Sie eine Rückmeldung, ob die Werte passen oder weitere Arbeiten sinnvoll sein können.
Warum der Fahrzeugzustand wichtig ist
Eine Vermessung liefert präzise Werte, kann aber mechanischen Verschleiß nicht ersetzen. Sind Bauteile an Lenkung oder Aufhängung auffällig, muss das bei der Bewertung berücksichtigt werden. Erst danach lässt sich sinnvoll beurteilen, welche Einstellung möglich ist.
Typische Gründe für einen Termin
Schiefes Lenkrad
Ein sichtbar versetztes Lenkrad bei Geradeausfahrt kann Anlass sein, die Spurwerte prüfen zu lassen.
Ungleiches Reifenbild
Stark innen oder außen abgefahrene Reifen können mit einer falschen Geometrie zusammenhängen.
Arbeiten am Fahrwerk
Nach dem Austausch von Spurstangen, Querlenkern, Federn oder Stoßdämpfern ist eine Kontrolle häufig sinnvoll.